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Ich saß in einem Mitarbeitergespräch und dachte: „Die mag mich gerade nicht mehr." 🥴

Ich saß in einem Mitarbeitergespräch und dachte: „Die mag mich gerade nicht mehr." 🥴

Und trotzdem wusste ich: Ich hatte gerade das Richtige getan.

Das beschreibt dieses Dilemma, das mich als Führungskraft jahrelang begleitet hat. Mir war ein gutes Miteinander immer sehr wichtig. Ich wollte nahbar sein, verständnisvoll, menschlich. Ich wollte, dass mein Team weiß: Mit mir kann man reden.

Und gleichzeitig musste ich Entscheidungen treffen, die wehtaten. Mit Menschen zum Beispiel Entwicklungsgespräche führen und dann klar sagen: „Die aktuelle Leistung passt nicht"

Ich wollte gemocht werden und ich musste klar sein. Beides gleichzeitig.

Was ich heute weiß: Führungskräfte pendeln ständig zwischen diesen zwei Polen. Nähe und Distanz. Verständnis und Konsequenz. Mensch sein und Entscheidungen treffen, die sich nicht gut anfühlen. Das ist Teil des Jobs.

Was fehlt, ist nicht mehr Empathie oder mehr Durchsetzungsvermögen. Sondern ein innerer Kompass, der dir sagt: Wann darf ich welchen Pol verkörpern? Und die Sicherheit, dass du nach einer schwierigen Entscheidung noch du selbst bist.

Genau darüber spreche ich in meiner Masterclass „Plötzlich Chefin. Niemand hat mich gewarnt." Die Aufzeichnung kannst du dir jetzt sichern solange sie noch verfügbar ist.

▶️ Den Link findest du in den Kommentaren.

Und zu dir: Kennst du diesen Moment, wo du weißt, dass du das Richtige getan hast und es sich trotzdem nicht gut anfühlt?